Geschichte

Vom Geflügelzüchterverein zum Tierpark

Der gebürtige Wuppertaler Wilhelm Eisenbart (1901–1970) zog 1932 nach Gräfrath und trat im selben Jahr dem Ziergeflügelzuchtverein Fauna bei. Dieser Verein hatte das Ziel, einen Heimattiergarten in der Gräfrather Heide zu schaffen. Mit dem Aufbau des Tierparks wurde der Verein in Natur- und Vogelschutzverein Fauna umbenannt.

Aufgrund des Zweiten Weltkrieges wurde der Park 1942 geschlossen. Eisenbart initiierte 1949 das Wiederaufleben der Vereinstätigkeit und als Vorsitzender den Wiederaufbau des Heimattiergartens. Die Wiedereröffnung erfolgte Pfingsten 1951. Aus gesundheitlichen Gründen legte Wilhelm Eisenbart seine Ämter 1968 nieder, er starb 1970.

Sein Sohn Reinold Eisenbart (* 1926), seit 1951 Mitglied im Verein, übernahm darauf den Vorsitz. Bis 1990 war er als Erster Vorsitzender und Geschäftsführer tätig. Er wurde für seine Verdienste unter anderem für seine Tätigkeit für den Tierpark mit dem dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 16. April 2008 ausgezeichnet. Seit dem 7. Juni 2008 ist er offizielles Ehrenmitglied des Vereins.

Nach einer Finanzkrise im Winter 2004/2005 stellte sich der Vorstand neu auf und wir seitdem von Ulrich und Vera Schramm sowie Gerd Postelmann repräsentiert. Um den gewachsenen Anforderung an die moderne Tierhaltung gerecht zu werden wurde außerdem im Jahr 2005 die Stelle der zoologischen Leitung geschaffen. Dieser Posten wird seit Ende 2o19 von der Dipl.- Biol. Linda Bunzenthal bekleidet.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der ursprünglich auf einheimische Tierarten spezialisierte Tierpark auch zunehmend auf exotische Tiere. So leben heute im Tierpark Fauna nicht nur Ziege, Esel und Kaninchen, sondern auch Wallaby, Erdmännchen, Totenkopfäffchen und Königspython.

  • Historische Bilder (1)
  • Historische Bilder (2)

Entwicklungspläne

Auch in den kommenden Jahren wollen wir uns stetig weiterentwickeln und unsere Tierhaltung kontinuierlich verbessern.  

In der Nähe des Eingangs liegt eine Anlage, die zuletzt Heimat für unsere Nasenbären war und nach deren Abgabe als provisorische Unterkunft für unsere Erdmännchen genutzt wurde. Da die Erdmännchen nach dem Umbau wieder in ihre alte Anlage umziehen konnten, steht diese Anlage jetzt leer.

Wir haben uns deshalb entschieden hier eine neue Heimat für Zwergotter zu bauen. Die aus Südostasien stammenden Zwergotter leben vor allem in der nähe von Flüssen mit dichter Vegetation, in seltenen Fällen aber auch an der Küste. Die Tiere sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen von bis zu zwölf Tieren. Dabei kommunizieren sie durch verschiedene Quietschlaute und machen nicht nur während des täglichen ausgiebigen Spielens auf sich aufmerksam. In ihrem natürlichen Lebensraum sind sie inzwischen durch Lebensraumverlust und Bejagung selten geworden und werden auf der Roten Liste gefährdeter Arten als "gefährdet" eingestuft.

Damit sich die Tiere auch bei uns wohl fühlen muss die Anlage aufwendig umgebaut werden. Neben einem Schwimmbecken soll es auch einen kleinen Flusslauf geben den die verspielten Otter als Rutsche nutzen können. Ebenso soll die Bepflanzung dem natürlichen Lebensraum nachempfunden sein und das alte Warmhaus optisch aufgewertet werden.

  • Zwergotter
    Zwergotter
  • Entwurf Anlage für Zwergotter
    Entwurf Anlage für Zwergotter

Damit wir dieses großartige Vorhaben umsetzen können, sind wir auch auf Ihre Hilfe angewiesen. So können Sie uns dabei unterstützen:

Spendenkonto

Empfänger

Tierpark Fauna e.V.

Kreditinsitut

Stadt-Sparkasse Solingen

IBAN

DE26 3425 0000 0000 4074 45

BIC

SOLSDE33XXX

Stichwort

"Otter